| 1759 | Die Fleischerswitwe Dorothea Börnig verkauft das Haus an den Schuhmachermeister Christlieb Schüler. |
1767
| Christlieb Schüler veräußert das Haus an den Webermeister Christian Gottlieb Klemm und seiner Ehefrau Regina geb. Barth. |
|
1791 | Deren Sohn, der Webermeister Christian Gottlieb Klemm, erwirbt das Haus von seinen Eltern. |
|
1808 | Christian Gottlieb Klemm verkauft das Haus an seine Ehefrau Marie Rosine Klemm geb. Claus. |
1838
| Christiane Wilhelmine May geb. Weise, die Mutter Karl Mays, erbt laut Testament der Marie Rosine Klemm vom 4. August 1836 das Haus. |
|
1842 | Am 25. Februar wird Karl May in diesem Haus, damals Niedergasse 111, geboren. |
|
1844 | Am 28. Mai wird seine Schwester Christiane Wilhelmine, die spätere vereh. Schöne, hier geboren. |
1845
| Mays Mutter Christiane Wilhelmine May verkauft das Haus an den Webermeister Wilhelm August Friedrich Stiezel um ihre Hebammenausbildung in Dresden finanzieren zu können. Die Familie May zieht in eine Mietwohnung am Ernstthaler Markt. |
1900
| Nach 1900 wechselten die Besitzer dieses Hauses in der Reihenfolge: F.W. Schreiber, später Gustav Schreiber, Paul Zierold, Alfred Münch bis 1967. |
| 1932 | Der Teil der Bahnstraße, an der das Geburtshaus steht, wird im Februar ebenfalls in Karl-May-Straße umbenannt. |
1968
| Übernahme des Hauses aus dem Besitz von Alfred Münchs durch die Firma Webunion KG, seit 1972 verstaatlicht (VEB Webunion). |
|
1975 | Übernahme des Hauses durch den VEB Möbelstoff- und Plüschwerke Hohenstein-Ernstthal. |
|
1979 | Das Haus geht am 1. April in den Bestand der Gebäudewirtschaft der Stadt über. |
1980
| Das Haus wird als Geburtsstätte Karl Mays unter Denkmalschutz gestellt und in die Kreisdenkmalliste vom 27.11.1980 aufgenommen. |
1982
| Das Gebäude wird ab September nicht mehr als Wohnhaus genutzt, es erfolgt im Oktober eine Fassadenrenovierung mit hellgrauem Anstrich und dunkel abgesetzten Fensterumrandungen. So ist das Haus zu Weihnachten in der Dokumentation des DDR-Fernsehens "Ich habe Winnetou begraben" zu sehen, mit der die offizielle May-Renaissance in der damaligen DDR eingeleitet wurde. |
1983
| Am 17. März beschließt der Rat des Kreises Hohenstein-Ernstthal den Ausbau des Geburtshauses von Karl May zu einer musealen Einrichtung. |
1983
| bis 1985 erfolgt eine umfassende Rekonstruktion des Hauses unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten und die Vorbereitung sowie die Gestaltung der Dauerausstellung. |
1985
| Am 12. März wird das Geburtshaus als "Karl-May-Haus" mit einer Ausstellung über Leben und Werk des Schriftstellers sowie dem nachgestalteten Wohn- und Arbeitsraum der Familie May der Öffentlichkeit übergeben. |
1987
| Am 25. Februar beginnt die erste Sonderausstellung des Karl-May-Hauses. Es wird damit eine Tradition des Museums begründet, die alljährlich zu Mays Geburtstag viele Verehrer des Schriftstellers anzieht. Am 10. Oktober konstituiert sich der Wissenschaftliche Beirat Karl-May-Haus. |
1989
| Im Februar erscheint das erste Heft der Museumsschriftreihe "Karl-May-Haus Information", die vom Wissenschaftlichen Beirat herausgegeben wird. |
1995
| Am 25. Februar wird nach dreimonatiger Schließung wegen
baulichen Veränderungen und Neugestaltung der Dauerausstellung das Karl-May-Haus wieder
eröffnet. |
1997
| Am 15. September mußte das Museum unerwartet für den Besucherverkehr geschlossen werden. Bei geplanten Abputzarbeiten an dem Gebäude wurden im Giebelbereich gravierende Bauwerkschäden festgestellt, die einen Abriß des gesamten Dachstuhles und anschließenden Neubau unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten erforderten. Unter Einbeziehung kurzfristig beantragter und bewilligter Fördermittel wurde das Dach bei der Komplett-Sanierung originalgetreu wieder eingedeckt. Das Gebäude erhielt einen neuen Fassadenputz unter Beibehaltung der bisherigen Farbgebung. Durch eine geänderte Raumaufteilung wird im Dachgeschoß eine etwas größere Ausstellungsfläche gewonnen. |
| 1998 | Am 25. Februar wird nach über fünfmonatiger Schließung das Karl-May-Haus mit einer Sonderausstellung eingereichter Arbeiten eines ausgeschriebenen Karikaturwettbewerbes wieder eröffnet. |