Leistungen der Karl-May-Gesellschaft

Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft

Das Jahrbuch, das seit 1970 in schönen Ganzleinenbänden von etwa 300 bis 400 Seiten Umfang erscheint, sammelt die wichtigsten Erträge der May-Forschung. Auf wissenschaftlichem Niveau, ohne allerdings esoterisch zu werden, werden seit vielen Jahren alle Facetten des Mayschen Werkes und seines Lebens abgeschritten. Neben Essays und ausführlichen Darstellungen des historischen oder literarischen Hintergrundes seiner Werke enthält das Jahrbuch Dokumentationen, Briefwechsel Mays mit Zeitgenossen und unbekannte Texte des Schriftstellers in originalgetreuer Wiedergabe. Es schließt mit einem Literaturbericht über wichtige Neuerscheinungen des Jahres und einem Bericht über das innere Leben der May-Gesellschaft.

Mitteilungen

Die Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft erscheinen viermal jährlich im Heftformat (A 5) und einem Umfang von jeweils etwa 64 Seiten. In ihnen wird über aktuelle Forschungsergebnisse in längerer und kürzerer Form berichtet, sowie über alles, was weniger in die gewichtigen Jahrbücher gehört, aber doch allen Mitgliedern zugänglich gemacht werden soll.

Nach jeweils zehn Heften erscheint ein detailliertes Register, in dem sämtliche Namen und Begriffe des Berichtszeitraums nachgewiesen werden.

KMG-Nachrichten

Die KMG-Nachrichten (Umfang etwa 32 Seiten je Heft) erscheinen zusammen mit den Mitteilungen, mithin vierteljährlich, und in gleicher Aufmachung. Sie sind der Kontaktpflege mit den Mitgliedern gewidmet, enthalten Vereinsneuigkeiten sowie Hinweise auf Neuerscheinungen, Veranstaltungen und den Abdruck von Artikeln aus der Presse. In einem Kleinanzeigenteil können Mitglieder Bücherwünsche austauschen.

Sonderhefte

Die in unregelmäßigen Abständen veröffentlichten Sonderhefte behandeln umfangreichere Einzelthemen, die ihrer Art nach weder für die Jahrbücher noch für die aktuellen Mitteilungen geeignet sind. Als Nummer 88 ist ein Gesamtvereichnis mit Autoren- und Sachregister zu den ersten 75 Sonderheften erschienen.

Materialien zur Karl-May-Forschung

Diese broschierte Reihe (Umfang je Band über 200 Seiten) legt wenig bekannte Maytexte aus der Zeit der Prozesse (wie "Der dankbare Leser", 1902) sowie andere umfangreichere Arbeiten über Karl May vor.

Reprints

Die Karl-May-Gesellschaft hat in ihrem Reprintprogramm praktisch alle Zeitschriften-Erstveröffentlichungen Mays, deren Text oft von der späteren Buchausgabe erheblich abweicht, in Faksimiledrucken wieder aufgelegt und damit teilweise Arbeiten verfügbar gemacht, die manchmal nur noch in einem einzigen Exemplar erhalten geblieben sind. Dazu zählen neben Romanen wie den ersten sechs Bänden der Radebeul/Bamberger Ausgabe ("Durch die Wüste" usw.) "Winnetou", "Satan und Ischariot" und Jugenderzählungen wie "Der Schatz im Silbersee", "Der Ölprinz", "Der blaurote Methusalem" auch "Das Buch der Liebe", das nur in einem Exemplar in Privathand die Zeit überdauert hat. In einem Text- und einem Kommentarband wird damit ein sozusagen unbekannter May wieder vorgestellt. Auch der Doppelroman "Scepter und Hammer"/"Die Juweleninsel", von dessen ersten Teil nur noch ein Exemplar erhalten ist, konnte von der Karl-May-Gesellschaft ausfindig gemacht und faksimiliert werden.

Alle Ausgaben enthalten interpretatorische und biographische umfangreiche Erläuterungen, oft Illustrationen und Seitenkonkordanzen zu späteren May-Ausgaben.

Alle Jahrbücher, die Mitteilungen ab Nummer 52, die meisten Sonderhefte und einige Titel der Materialien und der Reprints sind noch lieferbar. Prospekte mit dem Inhalt der Jahrbücher und der Angabe der sonstigen noch lieferbaren Titel und den Preisen für Mitglieder sind bei der Geschäftsstelle erhältlich.


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